ART | HUMANITIES
:: research :: texts :: lectures :: lecture performances :: concepts :: workshops :: exhibtions ::

43767406560_25fd21948a_h

Andreas Backoefer, promovierter Theaterwissenschaftler und Gründer des epodium Verlags und der epodium gallery in München, agiert an den Grenzen von Wissenschaft und Kunst. Er publiziert Bücher über Performance und Kunsttheorie und schreibt Artikel z.B. für die Neue Zürcher Zeitung und das Sluice Magazine (London). Lectures, Workshops und Ausstellungskonzeptionen u.a. in Baltimore, Basel, London, New York und Salzburg. Er beschäftigt sich mit performativen Kunstformen sowie dem Verhältnis von Kunst und Institution – von Kunstästhetik und Museumspraxis.


Aktuelles






Die Günther-Schule
oder: Entwürfe für eine andere Tanzkunst?
Research + Performance + Publication
(mit Claudia Jeschke)

Forschungs- und Kunstprojekt über die Choreografin und Tanzpädagogin Dorothee Günther. Einordnung in die Tanzgeschichte der Weimrer Republik und NS-Zeit sowie Analyse der tänzerisch-musikalischen Dynamiken.



Carl Orff – Günther Rennert. Ein Briefwechsel
Research + Publication für orff zentrum münchen
Aus den Jahren 1942 bis 1972 ist eine umfangreiche Korrespondenz zwischen dem Regisseur und Opernintendanten Günther Rennert (1911–1978) und dem Komponisten Carl Orff (1895–1982) überliefert. Dieser Briefwechsel bietet einen detailreichen Einblick in die vielfältige Beziehung zwischen den beiden Künstlern. Günther Rennert erarbeitete in 42 Jahren 321 Opern- und Schauspielinszenierungen – zum Teil an den renommiertesten Opernhäusern der Welt. Die Liste dieser Theater reicht von Hamburg, Stuttgart, München über Glyndebourne, New York, Mailand, San Francisco bis zu Vancouver und Zürich. Mit wenigen Ausnahmen hat diese Lebensleistung in der theaterwissenschaftlichen Literatur keinen Niederschlag gefunden.
Das Buch erscheint im Herbst 2020 bei Schott Music.



Präsenz | Absenz
im Kunstmuseum
Research am MoMA (New York)
2018/19 erfuhr das New Yorker MoMA eine grundlegende Renovierung und wurde im Oktober 2019 wieder eröffnet. Dieser architektonische Einschnitt dient als Ausgangspunkt für Überlegungen zu einer anderen Geschichte des Museums – einem Versuch die Historizität des institutionellen Konzipierens von Ausstellungen in der jüngeren Vergangenheit seit The Curatorial (Maria Lind) zu beschreiben. Wie können relationale Zeitlichkeiten (Die anwesende Abwesenheit der Vergangenheit, Achim Landwehr) oder die Verschiebungen von analog zu digital zu diesem Zweck instrumentalisiert werden?