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Andreas Backoefer, promovierter Theaterwissenschaftler und Gründer des epodium Verlags und der epodium gallery in München, agiert an den Grenzen von Wissenschaft und Kunst. Er publiziert Bücher über Performance und Kunsttheorie und schreibt Artikel z.B. für die Neue Zürcher Zeitung und das Sluice Magazine (London). Lectures, Workshops und Ausstellungskonzeptionen u.a. in Baltimore, Basel, London, New York und Salzburg. Er beschäftigt sich mit performativen Kunstformen sowie dem Verhältnis von Kunst und Institution – von Kunstästhetik und Museumspraxis.


Aktuelles

Andreas Backoefer (Hrsg.):
Carl Orff – Günther Rennert.
Ein Briefwechsel
Publikationen des Orff-Zentrums München
Schott Music
ISBN 978-3-7957-1655-4, 2021
Der hier vorgelegte Briefwechsel zwischen Carl Orff und dem Regisseur und Intendanten Günther Rennert gewährt über das Werk Orffs hinaus erhellende Einblicke in den allgemeinen Produk­tionsprozess von Musiktheater in den 40er- bis 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Kurzbiographien der Briefpartner, ein theaterhistorisches Essay, die ausführliche Kommentierung der Briefe durch Fußnoten, Fotos mit beiden Protagonisten und von ausgewählten Inszenierungen sowie zahlreiche, teils faksimilierte Dokumente zur Zusammenarbeit von Orff und Rennert ermöglichen umfassende Kontextualisierungen.


Präsenz | Absenz
im Kunstmuseum
Research am MoMA (New York)
2018/19 erfuhr das New Yorker MoMA eine grundlegende Renovierung und wurde im Oktober 2019 wieder eröffnet. Dieser architektonische Einschnitt dient als Ausgangspunkt für Überlegungen zu einer anderen Geschichte des Museums – einem Versuch die Historizität des institutionellen Konzipierens von Ausstellungen in der jüngeren Vergangenheit seit The Curatorial (Maria Lind) zu beschreiben. Wie können relationale Zeitlichkeiten (Die anwesende Abwesenheit der Vergangenheit, Achim Landwehr) oder die Verschiebungen von analog zu digital zu diesem Zweck instrumentalisiert werden?


Body, Movement, Video:
Hito Steyerl und Jacolby Satterwhite
Research
In welcher Weise werden Körper- und Bewegungskonzepte aus dem Tanz und der Performance in Videoarbeiten rezipiert und reformuliert? Hito Steyerls Installationen versehen sich als ‘Durchlauferhitzer’ gesellschaftlicher Prozesse. Der Tänzer Jacolby Satterwhite transferiert seine eigenen Bewegungen aus der Welt des Voguing in die (programmierte) Retro-Ästhetik der 1990er Jahre.


Die Günther-Schule
oder: Entwürfe für eine andere Tanzkunst?
Research + Performance + Publication
(mit Claudia Jeschke)

Forschungs- und Kunstprojekt über die Choreografin und Tanzpädagogin Dorothee Günther. Einordnung in die Tanzgeschichte der Weimrer Republik und NS-Zeit sowie Analyse der tänzerisch-musikalischen Dynamiken.