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Andreas Backoefer, promovierter Theaterwissenschaftler und Gründer des epodium Verlags und der epodium gallery in München, agiert an den Grenzen von Wissenschaft und Kunst. Er publiziert Bücher über Performance und Kunsttheorie und schreibt Artikel z.B. für die Neue Zürcher Zeitung und das Sluice Magazine (London). Lectures, Workshops und Ausstellungskonzeptionen u.a. in Baltimore, Basel, London, New York und Salzburg. Er beschäftigt sich mit performativen Kunstformen sowie dem Verhältnis von Kunst und Institution – von Kunstästhetik und Museumspraxis. Seit 2021 Co-Leitung der Limbo Arts Studios.


Aktuelles

Andreas Backoefer (Hrsg.):
Carl Orff – Günther Rennert.
Ein Briefwechsel
Publikationen des Orff-Zentrums München
Schott Music
ISBN 978-3-7957-1655-4, 2021
Der hier vorgelegte Briefwechsel zwischen Carl Orff und dem Regisseur und Intendanten Günther Rennert gewährt über das Werk Orffs hinaus erhellende Einblicke in den allgemeinen Produk­tionsprozess von Musiktheater in den 40er- bis 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Kurzbiographien der Briefpartner, ein theaterhistorisches Essay, die ausführliche Kommentierung der Briefe durch Fußnoten, Fotos mit beiden Protagonisten und von ausgewählten Inszenierungen sowie zahlreiche, teils faksimilierte Dokumente zur Zusammenarbeit von Orff und Rennert ermöglichen umfassende Kontextualisierungen.


Andreas Backoefer
Gegenwart | Präsenz im Kunstmuseum

eBook, epodium
ISBN 978-3-940388-88-9
Kunstausstellungen – auch die der Gegenwartskunst gewidmeten – zeigen Objekte, die bereits geschaffen worden sind, also Werke der Vergangenheit sind. Die Dimension der Absenz ist durchwegs ein blinder Passagier der musealen Praxis. Und diese Form der Abwesenheit lässt sich auch nicht mithilfe rezeptionstheoretischer Modelle habhaft werden, die auf die (vermeintliche?) präsentische Erfahrung im Rahmen einer unmittelbaren Subjekt (Betrachtet)-Objekt (Kunstwerk)- Beziehung abstellen.
In Gegenwart | Präsenz im Kunstmuseum geht es um die Zeit bzw. Zeiterfahrung, die Präsenz von Körpern/Objekten und darum wie Kunstinstitutionen – aber auch Künstler*innen – damit operieren.


31 March – 01 April 2022
Atelier: Shifting and Morphing. Skills of Artistic Displays: Dance, Choreography …
In cooperation with Institute of Dance Arts (IDA)
Anton Bruckner Privatuniversltät Oberösterreich, Linz (Austria)
The Cambridge Dictionary paraphrases the verb ‘to morph’ with “to gradually change, or change someone or something, from one thing to another”. Highlighting the metaphoric quality of the transitory as well as transient connotation of the term, the object-based ‘morphing’ brings about – as does the time-based ‘shifting’ – untried strategies and fresh artistic procedures that are operationalized as well as contextualized in the multiple (and distinct) media transformations of e.g. doing dancing and/or video art.
Thus, the laboratory format of the artistic-academic Atelier intends to understand morphing and shifting as dynamic converters of knowledge production in body/movement-related arts by embracing experiments with and strategies of agency, experience and visualization in movement research, scoring, historiography, praxeology… The Atelier asks about the peculiarity of non-discursive practices of thought in (dance) arts, their aesthetic obstinacy and their own validity.
(Ein Projekt der Limbo Arts Studios)